Vegane Zimtsterne ohne Haselnüsse (mit Aquafaba)

Zimtsterne gehören bei uns einfach unbedingt auf den weihnachtlichen Plätzchenteller.
Letztes Jahr habe ich schon an einem veganen Rezept herumgebastelt, war aber mit dem Ergebnis nicht richtig zufrieden, da mir der Teig zu trocken war und ich die Sterne innen im Kern etwas saftiger mag.
Aber dieses Jahr hat es nun geklappt und der Plätzchenteller hat keine Zimtsternlücke!

Für zwei Bleche Zimtsterne benötigt ihr folgende Zutaten:
100 ml Kichererbsenwasser (ich mag am liebsten das von Alnatura, dm Bio und Rapunzel funktioniert aber genauso)
1 TL Sahnesteif (wer keins hat, nimmt einfach 1/2 TL Maisstärke und 1/2 TL Traubenzucker – kommt auf´s Gleiche raus!)
200 g Puderzucker
1/2 TL Bourbonvanille (wen die schwarzen Punkte im Guss stören, kann sie auch weglassen, aber mir ist der Geschmack in diesem Fall wichtiger als die Optik!)
450 bis 500 g gemahlene Mandeln
2 TL Zimt
Backpapier
Geduld und Zeit 😉

Die Aquafaba-Fans kennen das Prozedere ja:

Das Kichererbsenwasser wird mit dem Sahnesteif zwei Minuten mit der Küchenmaschine (Schneebesen verwenden) aufgeschlagen.
Dann kommen Puderzucker und Vanille dazu und es wird weitere fünf Minuten weitergeschlagen.
Nun habt ihr eine glänzende Masse (Bild 1) von der ihr etwa drei Esslöffel abnehmt und in den Kühlschrank stellt – das ist die Masse, mit der nachher die Zimtsterne bestrichen werden!

Nun gebt ihr den Zimt zur Masse und so viel Mandeln, dass es einen festen Teig ergibt. Wenn ihr mit dem Finger auf den Teig drückt, soll nichts am Finger hängen bleiben, dann passt die Konsistenz!
Der Teig wird nun 5 mm dick zwischen zwei Backpapieren ausgerollt und zwei Stunden gekühlt.  Dadurch verbindet sich der Teig besser!

Nun nur noch die Sterne ausstechen, auf ein Backblech setzen und mit Aquafaba bestreichen.

Ganz wichtig ist nun, dass ihr die Zimtsterne eher trocknet als backt: Nämlich etwa 30 Minuten bei 120°C / Umluft
Die Sterne sind direkt nach dem Herausnehmen aus dem Ofen noch sehr instabil – deshalb bitte erstmal auf dem Blech abkühlen lassen, damit sie nicht zerbröseln…

Jetzt gibt es eigentlich nur ein Problem: Bei uns gibt es die ersten Plätzchen erst am ersten Adventssonntag und das dauert ja echt noch eeeewig!!! 😉