Vegane Bratensoße glutenfrei

Eigentlich wollte ich ja heute nur ein kürzlich entdecktes veganes Bratensoßen-Rezept kindertauglich abwandeln, aber wie so oft kam am Schluss dann doch ein ganz anderes Rezept raus. Brav an Rezepte halten – ich konnte es einfach noch nie…
Wir fanden gleich den allerersten Versuch so lecker, dass ich es euch das Ergebnis nicht vorenthalten will!
Folgende Zutaten vorbereiten und bereitstellen:
2 EL Kokosöl
2 Zwiebeln, geschält und gewürfelt
2 Karotten (oder bei uns heute 1 Karotte Sorte Ochsenherz), geschält und gewürfelt
1 Pastinake, geschält und gewürfelt
3 Knoblauchzehen, geschält und feingehackt
5 Champignons, geputzt und gewürfelt
3 TL Maisstärke
4 EL Tomatenmark
1 EL Rohrzucker oder Kokosblütenzucker
1 TL Paprikapulver, geräuchert
4 EL Balsamico crema
2 EL strong Tamari (Sojasoße)
Kräutersalz, frisch gemahlener Pfeffer
ca. 1 Liter heißes Wasser
Es sit wirklich wichtig, dass alles vorbereitet parat steht, weil der Schritt von schön gebräunt zu verbrannt wirklich schnell geht und keine Zeit bleibt z.B. Wasser abzufüllen. Deshalb gibt es von dem Schritt zwischen „fast verbrannt“ und „aufgießen“ auch kein Foto 😉
Auf geht´s:
Das Kokosöl erhitzen und die Zwiebelwürfel darin gut anbraten. Wenn sie anfangen schön braun werden, alle weiteren Gemüsewürfel zugeben und gut weiterbraten. Dabei mit dem Kochlöffel ständig gut rühren. Wenn schon gut Röststoffe entstanden sind (wichtig für den Geschmack!), werden Maisstärke, Tomatenmark, Zucker und Paprikapulver zugegeben und unter ständigem Rühren ebenfalls angebraten. Es entsteht auf dem Topfboden ein brauner Film. Kurz bevor sich diese Farbe in Schwarz ändert, wird das bereitstehende Wasser aufgegossen und der Bodensatz mit dem Schneebesen schön aufgerührt, so dass der Boden wieder sichtbar ist. Nun den Balsamico crema und das strong Tamari zugeben und pfeffern. Deckel schließen und möglichst lange köcheln lassen. Wenn ihr Zeit habt, darf dieser Schritt gerne auch eine ganze Stunde dauern, aber zumindest muss das Gemüse richtig durchgekocht sein wegen des Aromas!
Anschließend wird alles mit Hilfe eines Schöpflöffels durch ein Haarsieb passiert und fertig ist die Zauberei.
Zuletzt wird die Soße mit Salz, Pfeffer und ggf. auch Tamari, Zucker und Balsamico noch einmal abgeschmeckt.
Ich hoffe, ihr seid auch so begeistert wie wir!