Suppeneinlage aus Maroni – knusprige Maronichips

Dienstag ist bei mir ja aufgrund des Markttages in Memmingen ganz oft der Tag, an dem ich Rezepte für meine kommenden Kochkurse entwickle. Heute habe ich die Suppe für den begehrten und schon länger ausgebuchten Kochkurs „Altes Wintergemüse neu entdeckt“ im Dezember kreiert und bin so ganz nebenbei auf die Idee gekommen, gegarte Maroni in dünne Scheiben zu schneiden und in Öl rauszubraten.

Das Ergebnis hat uns hier so begeistert, dass ich es Euch jetzt schon verrate (meine Kursteilnehmer*innen mögen mir verzeihen!)

Einfach gegarte Maroni in Scheiben von 4 bis 5 mm Dicke schneiden – dabei ein schön scharfes Messer verwenden, dass sie Euch nicht zerbröseln – und in einer beschichteten Pfanne in reichlich hocherhitzbarem Öl knusprig braten. Kein Salz, kein Pfeffer dazu – in einer gut abgeschmeckten Suppe passen die einfach so perfekt dazu!

Ich fand es vorhin beim Essen richtig schade, dass ich es nur mit 100 g gegarten Maroni ausprobiert habe, weil es wirklich genial schmeckt. Und das besonders Tolle: Die Konsistenz von Maroni (die ich ehrlich gesagt nicht besonders mag) verwandelt sich von mehlig-nussig zu knusprig. Manchmal liegt im doch Simplen das Besondere, was?

Hach, schön: Rezept für den Kochkurs passt und nebenher noch ein zusätzliches Minirezept bekommen.

Habt einen schönen sonnigen Herbsttag und berichtet gerne, in welche Suppen ihr die Maronichips so geschmissen habt – und das Teilen und Kommentieren ist wie immer erlaubt und erwünscht!

Nachtrag: Hiermit bekommen die Maronichips auch noch das Zertifikat „maronihassertauglich“, da meine Tochter gerade vom Nachmittagsunterricht nach Hause kam, auf Ermunterung meinerseits die für sie aufgehobenen Chips getestet, sie für gut befunden und alle aufgegessen hat. Sie mag nämlich eigentlich überhaupt keine Maroni!!