Kräutersaitlinge gebraten – einfach (und) lecker – mit krossen Knoblauchchips

Endlich ist der Herbst da – und mit ihm die Kräutersaitlinge!

Am allerliebsten mag ich sie ganz einfach zubereitet:

  • Kräutersaitlinge mit einem Küchenkrepp putzen. Bitte auf keinem Fall mit Wasser abwaschen – das gibt bei allen Pilzen eine richtig gruselige „Matschkonsistenz“! Die Menge auf dem Foto sind etwa 150 g Kräutersaitlinge und bei uns die Vorspeise für eine Person.
  • Die Pilze längs in Scheiben schneiden – etwa 3 mm dick.
  • Außerdem bereite ich noch geschälte und in Scheiben geschnittene Knoblauchzehen vor. Auf dem Bild seht ihr drei Knoblauchzehen, aber ich lieb das Zeug einfach ♥
  • In einer beschichteten Pfanne hocherhitzbares Öl erwärmen (mittlere Temperatur, bei meinem Induktionsherd mache ich das auf Stufe 7 von insgesamt 9 Stufen). Als Öl benutze ich für Pilze am liebsten das Brat-Olive von Byodo, da ich hier den feinen Olivengeschmack habe und trotzdem hoch erhitzen kann, ohne Transfette zu produzieren…
  • Die Pilzscheiben flach nebeneinander einschichten und von beiden Seiten goldbraun braten. Danach lasse ich sie kurz auf einem Küchenkrepp abtropfen.
  • Während nun der Knoblauch kurz anbrät, hacke ich frische Kräuter klein. Heute war es frischer Basilikum, weil der gerade da war – noch lieber mag ich zu Pilzen glatte Petersilie.
  • Gewürzt werden die angebratenen Kräutersaitlinge nur mit frisch gemahlenem Pfeffer, ein paar Tropfen Tamari strong und etwas Kräutersalz. Die angerösteten Knoblauchchips drüber und mmmmhhhhhhh!!!!

Ich finde es auch lecker, wenn man die frisch gebratenen Kräutersaitlinge auf Quinoasalat legt. Zum Beispiel nach diesem Rezept:

Quinoasalat

…oder einfach kurz vor dem Servieren auf eine Suppe. Wichtig ist einfach, dass sie nicht lange in irgendwelchen Soßen mitschwimmen – das wär schade um den feinen Geschmack und die tolle Konsistenz! Guten Appetit!
Einkaufszettel pro Person:
150 g Kräutersaitlinge
3 Zehen Knoblauch
Brat(oliven)öl
Kräutersalz, Pfeffer, Tamari strong
Frische Kräuter

PS: Und sorry für den Schatten auf dem Foto – der Hunger war einfach zu groß für eine längere Fotosession!