Kochevents im Kreis-Seniorenwohnheim St. Andreas Babenhausen

Bereits zum dritten Mal fand Ende September im Kreis-Seniorenwohnheim St. Andreas in Babenhausen ein Ernährungsabend mit anschließender Kochpraxis statt. Mitarbeiter*innen aus ganz unterschiedlichen Abteilungen nahmen an den drei Terminen, die jeweils im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) stattfanden, teil. Veranstalter war jeweils die AOK Gesundheitskasse Memmingen.

Wie üblich traf ich nach der Mittagspause im Kreis-Seniorenwohnheim in Babenhausen ein, um das Event vorzubereiten. Die Hauswirtschaftsleitung hatte mir netterweise wieder am Eingang den Teewagen bereitgestellt, damit ich Kochplatten, Topfsets, Lebensmittel etc. unkompliziert in die Caféteria transportieren konnte. Auch dort waren die Stühle schon beiseite gestapelt, so dass ich gleich mit der eigentlichen Arbeit beginnen konnte. Schön, da fühlt man sich doch gleich herzlich willkommen!

Nun galt es also, die Cafetéria in eine Zehn-Personen-Küche umzuwandeln und alles für das spätere Kochen vorzubereiten. Aus Tischen wurden dabei Herde und Arbeitsplätze mit Schneidebrettern, Kochmessern, Schälern, Schüsseln.
Die Ernährungsfachkraft Jutta Unger richtete währendessen in einem anderen Raum Beamer & Co für den theoretischen Teil vor, der dann wieder den Anfang bildete:
Von der Ernährungspyramide über Portionsgrößen und Kalorienfallen in Form von Getränken wurden wichtige Themen über gesunde Ernährung besprochen.

Diese Themen wurden dann gleich anschließend in der Kochpraxis umgesetzt. Bei der Rezeptauswahl kommt es mir dabei nicht nur auf eine ausgewogenen Zusammenstellung der Lebensmittel an. Gerade bei Firmenworkshops im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung ist es mir auch wichtig, dass die Mahlzeiten entweder gut vorbereitet, auf Vorrat gekocht, schnell zubereitet oder gut in die Arbeit mitgenommen werden können. Bei Berufstätigen fehlt bekanntlich oft die Zeit für gesundes Kochen – da sind passende Rezepte, Planung und Vorratshaltung das A und O.
So reichen die Rezepte z.B. von gefüllten Wraps über Suppen und gesunden Nudelsoßen hin zu indischen Currys – und auch ein knackiger Salat und leichtes Dessert dürfen natürlich nicht fehlen.

Nach der ausführlichen Rezeptbesprechung (hier wird von mir noch einmal der Bogen zur vorherigen Theorieeinheit gespannt) wurden die Kochschürzen verteilt und schon ging es nach dem gründlichen Händewaschen in Zweier- und Dreiergruppen zu den vorbereiteten Arbeitsplätzen, wo Rezepte und Lebensmittel schon bereitlagen.
Die Kochgruppe war wieder richtig gut gelaunt und man merkte, dass sie Lust auf Kochen hatten. Außerdem tut es den Mitarbeiter*innen meistens einfach gut, sich einmal außerhalb der Alltagsroutine zu sehen. Das kam schon in vielen Betrieben bei ähnlichen Veranstaltungen zur Sprache.
Während des Kochens ließen sich manche Teilnehmer erkären, wie man richtig mit dem großen Kochmesser schneidet und andere wiederum hatten Fragen zu bestimmten Lebensmitteln oder zur Ernährung allgemein. So verging die Zeit, bis das Essen fertig gekocht war, im Flug!

Am schön gedeckten Tisch wurde dann in entspannter Atmosphäre gegessen. Schließlich ist ruhiges, bewusstes Essen ein wesentlicher Pfeiler der gesunden Ernährung!

Die Pflegedienstleitung machte ein paar Fotos, die sie mir netterweise für meinen Blogbeitrag zur Verfügung stellte. Ein herzliches Dankeschön dafür!
(Die Genehmigung der Veröffentlichung der Fotos hatte ich zwar von jedem Teilnehmenden mündlich. Das reicht aber nach heutigen (2018) Gesetzen nicht mehr, deshalb habe ich alle Fotos mit Personen wieder gelöscht)

Danke auch den motivierten Teilnehmer*innen für´s fröhliche Mitkochen – es war mir ein Vergnügen!!! – und besonderer Dank an die Hauswirtschaftleitung für die perfekte Organisation des Mitarbeiterevents! Gerne wieder 🙂