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Kastanienbrot mit gegarten Maroni – knusprig und glutenfrei

Bei uns ist wieder Jahrmarktszeit! Und nachdem meine zwei Jahrmarktskinder um ihren Geburtstag herum immer fleißig Kastanien gesammelt haben, ist diese besondere Memminger Zeit bei mir auch ganz eng mit Kastanien verbunden!
Deshalb verrate ich Euch zur Eröffnung des schönen Memminger Jahrmarktes ein seeeehr leckreres, knuspriges und (trotzdem) gesundes Kastanienbrotrezept.
Ich finde es am hübschesten im Garkorb – aber Ihr könnt natürlich auch eine klassische Kastenform für Brot verwenden.
Zuerst mehle ich das Tuch des Garkörbchens großzügig ein, damit das Brot nachher gut wieder rausgeht!
In die Schüssel der Küchenmaschine (Knethaken einsetzen) wiege ich folgende Zutaten ab:
90 g Kastanienmehl
90 g Buchweizenvollkornmehl
220 g Mehlmix hell, glutenfrei
1,5 TL Salz an den Rand
1 P. Sauerteigextrakt
1 P. Trockenhefe (11 g)
1 EL gemahlene Flohsamenschalen
Wer möchte, dass der Kastaniengeschmack stärker hervorsticht, kann das Buchweizenmehl ebenfalls noch durch Kastanienmehl ersetzen – bei uns kommt der „normale“ Brotgeschmack etwas besser an…

In meinen Hochleistungsmixer kommen dann folgende Zutaten:
1 P. gegarte Maronen (200 g)
400 ml lauwarmes Wasser
und püriere sie schön, so dass keine Stücke mehr zu sehen sind.

Dann schalte ich die Küchenmaschine ein und gieße langsam das Maronenpüree dazu. Der Teig wird dann gründlich geknetet und anschließend in das Garkörbchen gefüllt. Wie Ihr auch oben auf den Fotos sehen könnt, wird dann der Teig mit nassen Händen glattgedrückt, noch einmal mit Mehl bestäubt und dann mit einem trockenen, sauberen Geschirrtuch zugedeckt.

Nun lasse ich den Teig eine Stunde gehen. Nach 45 Minuten klingelt aber schon zum ersten Mal der Küchenwecker, um mich an das vorheizen des Backofens zu erinnern – und zwar auf 230°C / Umluft
Nun stürze ich den Brotlaib auf ein Backblech, pinsel die Oberseite mit Wasser ein (das macht eine knusprigere Rinde) und schiebe das Brot in den heißen Ofen. Nach 15 Minuten reduziere ich die Temperatur auf 180°C / Umluft und lasse das Brot weitere 45 Minuten backen.
Dann das Brot auf einem Gitter komplett auskühlen lassen und um das knusprige Randstück / Knäbberle / Knärzel würfeln. Wir heißt das begehrte Stück eigentlich bei Euch?

Wenn am selben Tag etwas übrig bleibt, schneide ich das Brot in dünne Scheiben und lagere diese im Kühlschrank. Das Brot schmeckt am nächsten wirklich auch noch ungetoastet!

Lasst mich gerne wissen, wie Euch das Brot schmeckt – ich habe kürzlich die Funktion „Kommentare“ freigeschaltet!