Bärlauch-Pesto mit gerösteten Cashews oder Mandeln vegan

Der Frühling ist endlich da! Juhu! Was für mich unbedingt zum Frühling dazu gehört, ist ein Tag, an dem ich Bärlauch pflücken gehe und diesen dann gleich verarbeite. Hier kommt mein liebstes (und bis eben noch streng geheimes) Pestorezept

Für zwei bis drei kleine Gläser benötigt ihr nur ganz wenige Zutaten:
150 g frischen Bärlauch, gründlich kalt gewaschen und abgetropft (ideal in einer Salatschleuder)
100 g Cashews, geröstet (fast genauso lecker schmeckt es übrigens mit blanchierten, gerösteten Mandeln!)
150 ml Olivenöl, extra nativ
1/2 Teelöffel Salz (evtl. etwas weniger, wenn die Cashews / Mandeln bereits gesalzen sind)

Das Wichtigste bei der Pestoherstellung ist eigentlich, dass ihr mit absolut sauberen Geräten und Werkzeugen arbeitet, damit ihr von Schimmel verschont bleibt und das Pesto im Kühlschrank wirklich mehrere Wochen hält! Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, koche ich Gläser, Deckel, Zange etc. vorher gründlich aus und lasse sie auf einem sauberen Geschirrtuch abtropfen. Das kennen sicher einige von euch schon von der Marmeladen- und Chutney-Herstellung.

Jetzt´s aber endlich zur Zubereitung:
Die Cashews bzw. Mandeln gebe ich in den Mixer.
Die Bärlauchblätter hacke ich mit einem großen Küchenmesser grob vor und gebe diese ebenfalls in meinen Mixbehälter. Je nachdem, wie viel Power euer Mixer hat, müsst ihr da auch ein bisschen länger hacken. Dann kommt Olivenöl und Salz dazu und schon könnt ihr euer Pesto fertig mixen. Mit einem sauberen Löffel abschmecken, ob es euch salzig genug ist und dann das fertige Pesto in die vorbereiteten Gläser abfüllen und Deckel drauf.
Im Kühlschrank lagern, immer nur saubere Löffel verwenden, wenn ihr etwas entnehmt und schauen, dass oben auf dem Pesto immer ein bisschen Olivenöl ist.
Wirklich simpel und schnell gemacht – aber durch die gerösteten Cashews und Mandeln schmeckt das einfach richtig lecker.

Wenn euch das Pesto auch so gut schmeckt, freue ich mich wie immer, wenn ihr das Rezept teilt.

Frühlingshafte Grüße aus dem Unterallgäu von Marietta

Edit eine Woche später beim Verarbeiten von einem knappen Kilo Bärlauch:
Habe auch eine Variante mit gerösteten Macadamianüssen gemacht – schmeckt auch richtig lecker!